ACHTUNG: Trotz vorheriger andererslautender Ankündigung findet diese Veranstaltung auf DEUTSCH und um 18:30 Uhr statt! Radikale Inkarnation: Michelangelos Muskelfrauen als liminale Körper und die Destabilisierung binärer Geschlechtergrenzen

Michelangelo Buonarrotis Muskelfrauen sprengen alle Normen. Gerne würde man/frau sie aus queer-feministischer Perspektive als emanzipatorisch lesen, aber sie sind hoch ambivalent und Teil eines patriarchalen Bildsystems. Genau diese Spannung aber macht ihre Existenz als Bruchstellen im System analytisch interessant.

Radikale Inkarnation: Michelangelos Muskelfrauen als liminale Körper und die Destabilisierung binärer Geschlechtergrenzen

ACHTUNG: Trotz vorheriger anderslautender Ankündigung findet diese Veranstaltung auf DEUTSCH und um 18:30 Uhr statt!

Donnerstag, 12. März um 18:30 Uhr

Im Januar starteten wir eine Vortragsreihe zur queeren Kunstgeschichte mit dem Titel „What’s Missing!“. In dieser Reihe werden Kunsthistoriker:innen und Künstler:innen Manifestationen von Queerness in verschiedenen Kulturen und historischen Epochen beleuchten: von der westlichen Renaissance über die jugoslawische Kunst der 1970er Jahre bis hin zur zeitgenössischen Schwarzen Kunst und vielen anderen.

Michelangelo Buonarrotis Muskelfrauen sprengen alle Normen. Gerne würde man/frau sie aus queer-feministischer Perspektive als emanzipatorisch lesen, aber sie sind hoch ambivalent und Teil eines patriarchalen Bildsystems. Genau diese Spannung aber macht ihre Existenz als Bruchstellen im System analytisch interessant.

Elisabeth Priedl studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Wien, Graz und Roma III. Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Doktoratsstipendiatin) an der Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom (1996-2000). Direktorin der KlausEngelhorn Galerie für zeitgenössische Kunst (2001-2004). 2004 Promotion am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien mit einer Dissertation über Die beiden Susannen von Kardinal Girolamo Rusticucci. Zum didaktischen Bildprogramm der Santa Susanna in Rom (Dr. phil.). Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Wien (Vertretung für Dr. Ingeborg Schemper). Lehrbeauftragte an der Universität und der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit Oktober 2007 leitende Wissenschaftlerin an der Akademie der bildenden Künste Wien

🖼️ Vorlesung

📅 Wann? 12.03. um 18:30

📍 Wo? QUEER MUSEUM VIENNA | Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien

💬 Sprache: Deutsch

📩 Keine Anmeldung notwendig

💶 Freier Eintritt, Spenden sind willkommen


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